BERICHT ÜBER DEN WINTERDIENST 2018-19
Dies ist der zweite Bericht in Folge über einen "Winterdienst" in der städtischen Wohnanlage Hirschanger/ Schulstraße, der diesen Namen nicht verdient. Bereits beim katastrophalen Winterdienst 2017-18, über den gleichfalls ein detaillierter Bericht vorliegt, stand eine Hausmeisterfirma Namens Andreas Pohlus aus Starnberg im Mittelpunkt. Der Vertrag mit der Firma Jesse war aufgelöst worden. Die Firma Pohlus wurde von der Firma Maschinenring Starnberg GmbH geschickt, die einen Vertrag mit der Stadt Starnberg hat. Der Maschinenring setzte aber - wie bereits letzten Winter - auch diesen Winter erneut ausschließlich die Firma Pohlus in der Wohnanlage ein.
Dem Vertrag liegt eine Leistungsbeschreibung zugrunde. Ein Bestandteil dieser Leistungsbeschreibung ist eine Grafik (siehe Abbildung 1 links).

Darin sind Flächen (rot) und Treppen (blau) der Wohnanlage zu sehen, welche von Schnee zu räumen und bei Schnee-, Reif- oder Eisglätte mit geeigneten abstumpfenden Stoffen zu bestreuen sind. Den Zugang zu den Hort-Containern freizuhalten (siehe gestrichelte weiße Kreise in Abbildung 1) ist Teil des Auftrags. Zusätzlich (!?) wurde ein Winterdienst-Auftrag an den stadteigenen Bauhof nur für den Zugang im Bereich bei den Hort-Containern vergeben (!?), obwohl hierfür doch bereits der Auftrag an den Maschinenring erging.

Diesen zusätzlichen Auftrag bestätigte mir die Stellvertretende Leiterin des Bauhofs, Frau Martina S mit der Betonung, dass der Bauhof ansonsten beim Winterdienst "absolut nichts" mit dem Rest der Wohnanlage zu tun habe.

Abb. 1: Eine Grafik ist Bestandteil der Leistungsbeschreibung für den Winterdienst in der Wohnanlage
Diese doppelten Beauftragung des Winterdienstes führte dann immer wieder zu folgendem Ergebnis: Der skandalöse Winterdienst, den die Firma Pohlus hier ablieferte, bescherte uns Mietern der Wohnanlage immer wieder tagelang ungeräumte und vereiste Wege (siehe beispielsweise Abbildung 2 links bei dem roten Pfeil)!

Der zusätzliche beauftragte Winterdienst des Bauhofs sorgte gleichzeitig immer wieder für tadellosem Zugang bei den Hort-Containern (siehe ebenfalls die Abbildung 2 links beim blauen Pfeil)! Obwohl die Hort-Container laut der Stadt zur Wohnanlage gehören, erfolgte diese ungleiche Behandlung sehr zum Ärger von uns Mietern auch im Winter 2018-19.

Wusste die Stadtverwaltung von Anfang an, dass der liederliche Winterdienst der Firma Pohlus unzureichend sein wird? Warum sonst erfolgte der zusätzliche Winterdienst-Auftrag für die Zugänge bei den Hort-Containern an den Bauhof?

Abb. 2: Tadelloser Zugang zu den Hort-Containern (blauer Pfeil) als Kontrast zu den ungeräumten Wegen der restlichen Wohnanlage (roter Pfeil)
Ein paar Vorbemerkungen dienen dem besseren Verständnis dieses Berichts: Bei jedem Monatsanfang findet sich eine Grafik, die eine komplette Übersicht der Wetterverhältnisse der einzelnen Tage des Monats zeigt (siehe Grafik auf der nächsten Seite). Dies ist insofern sinnvoll, um einen Überblick über die monatlichen Wetterverhältnisse zu ermöglichen. Es stehen auch hier Dokumente zur Verfügung, die diese Übersichten Tag für Tag belegen. Setzt man nun diese monatlichen Grafiken mit dem vorhandenen Bilddokumenten und Notizen in Beziehung, wird sichtbar, dass mit wenigen Ausnahmen an fast allen Tagen, an denen ein Winterdienst erforderlich gewesen wäre, dieser nicht im vertraglichen vereinbarten Umfang erbracht wurde. Auch erfolgte er nicht im Einklang mit der rechtsverbindlichen Reinigungs- und Sicherungsverordnung der Stadt Starnberg, die dem Vertrag zugrunde liegt. Die neben den Grafiken stehenden Legenden erklären die einzelnen Zustände. Bei weißen Feldern gab es keinen Grund für einen Winterdienst.
Doch nun zum Bericht:
Am 19.11.2019 leichter Schneefall. Die vom Maschinenring Starnberg GmbH geschickte Firma Andreas Pohlus begann diese Saison nicht mit Schneeräumen, sondern mit Salz- und Splittstreuen.
Am 27.11.2019 hatte es erstmals nennenswert geschneit. Die Firma Pohlus wiederholte Salzstreuen. Damit verstieß sie abermals gegen die stadteigene Reinigungs- und Sicherungsverordnung. Diese verbietet unter Strafandrohung ausdrücklich den Einsatz von "Tausalz" und schreibt das Streuen von Sand oder Split vor.
Hier erfolgte am 29.11.2018 per E-Mail die erste Benachrichtigung an Herrn Frank K vom Wohnungsamt in diesem Winter. Als zugeteilten Ansprechpartner für die Mieter der Wohnanlage wurde er von dem vorschriftswidrigen Einsatz von Salz unterrichtet. Es wurde gefragt, welche Konsequenzen er daraus ziehen wird. Mit Verweis auf die Erfahrungen der letzten Jahre und insbesondere dem in kaum zu überbietender Schlampigkeit durchgeführten Winterdienst vom Anfang des Jahres (ebenfalls durch die Firma Maschinenring Starnberg GmbH und der Firma Andreas Pohlus) wurde für einen ordnungsgemäß durchzuführenden Winterdienst appelliert. Herr K bestätigte den Eingang der E-Mail und teilte mit, der Winterdienst sei entsprechend informiert worden. Den Winterdienst informiert zu haben (wovon?) war die einzige Konsequenz, die Herr K aus meiner Mitteilung zog?
An den zwei Tagen, an denen sich die Firma Pohlus im November 2018 in der Wohnanlage sehen ließ, war sie insgesamt knappe 14 Minuten anwesend.
11.12.2018 Geringer Schneefall der auf den Gehwegen bereits am Vormittag wieder getaut war.
12.12.2018 Die Firma Pohlus hatte um 9 Uhr wieder nur Salz und etwas Splitt gestreut und damit demonstriert, was die "Information" eines Herrn K (siehe oben) bewirkt.

Die Aufnahme in Abbildung 3 links ist einer Videoaufnahme entnommen, die zur Einsicht zur Verfügung steht.

Sie zeigt die Arbeitsweise der Firma Pohlus:

Auf eine geschlossene Schneedecke wurde um 09:04 Uhr Salz gestreut. Jeder der Pfeile steht für eine Schaufel Salz. Die Abbildung zeigt die Situation um 09:08 Uhr, also 4 Minuten nach dem Ausbringen des Salzes. Um 09:20 Uhr ist die gesamte Fahrbahn vor den Parkplätzen schneefrei.

Abb. 3: Salz streuen anstatt Schnee zu räumen
Nachdem die Benachrichtigung des zuständigen Sachbearbeiters K Ende November keinerlei Wirkung gezeigt hatte, und erneut große Mengen Salz von der Firma Pohlus ausgebracht worden war, verständigte ich die Vorgesetzte des Herrn K, eine Frau Franziska R, Sachgebietsleiterin des Liegenschaftsamtes. In der E-mail vom 13.12.2018 verständigte ich Frau R davon, dass abermals vom Winterdienst hier in der Wohnanlage Hirschanger/Schulstraße Salz in großer Menge ausgebracht wurde, anstatt den Schnee zu räumen. Im Bestreitungsfall bot ich ihr Bildmaterial zur Einsichtnahme an, das diesen Sachverhalt belegt.
Mit Verweis auf die Reinigungs- und Sicherungsverordnung der Stadt Starnberg vom 19.05.2016, erinnerte ich an den § 10, nach dem die "Gehbahnen von Schnee zu räumen und bei Schnee-, Reif- oder Eisglätte mit geeigneten abstumpfenden Stoffen (z. B. Sand, Splitt), nicht jedoch mit Tausalz oder ätzenden Mitteln zu bestreuen oder das Eis zu beseitigen" seien und erinnerte daran, dass die Firma Pohlus fortgesetzt gegen diese strafbewehrte Verordnung verstieß. Mein Schreiben vom 29.11.2018 an den zuständigen Sachbearbeiter Herrn Frank K mit der Mitteilung gleichen Sachverhalts konnte diesen Missstand bis heute nicht abstellen. Frau R wurde von mir gebeten, mir mitzuteilen, welche Konsequenzen Sie daraus ziehen würde.
Mit Verweis auf meine Schreiben vom 17.01., 22.01., 29.01., 19.02. und 20.03.2018 und der darin immer wieder dokumentierten kaum zu überbietenden Schlampigkeit des Winterdienst am Anfang des Jahres 2018 bat ich um einen nunmehr ordnungsgemäß durchzuführenden Winterdienst.
Der guten Ordnung halber wiederholte ich an dieser Stelle, dass ich meine Vorauszahlungen für den Hausmeister unter Vorbehalt der Rückforderung leiste.
Noch am gleichen Tag, den 13.12.2019 antwortete Frau R. Sie bedankte sich für die Information, dass die Firma Pohlus Salz streut und somit gegen die Satzung handelt. Sie versicherte mir, dass sie dies, wie auch beim letzten Mal der Mitarbeiter Herr K, unverzüglich an die zuständige Stelle der Firma, die für den Winterdienst beauftragt ist (Maschinenring Starnberg GmbH - Anm. Red.) melden werde. Die Stadt Starnberg würde, so fuhr Frau R fort, genauso wie ich, einem ordnungsgemäßen Ablauf des Winterdiensts entgegen sehen.
16.12.2018 um 9 Uhr Vormittag plötzlicher Schneefall. Das Schneeräumen war - gemessen am Gewohnten - sorgfältig. Um 14 Uhr nochmal 3 Mann gekommen und Split gestreut.
17.12.2018 und 19.12.2018 Die Firma Pohlus fuhr ohne anzuhalten jeweils einmal durch das Anwesen.
An den vier Tagen, an denen sich die Firma Pohlus im Dezember 2018 in der Wohnanlage sehen ließ, war sie insgesamt 20 Minuten anwesend.
Am 02.01.2019 hatte es geschneit. Die Firma Pohlus war etwa um 7:30 Uhr erstmals mit 2 Mann für knapp 8 Minuten und um 11 Uhr das zweite Mal mit einem Mann für knapp 3 Minuten zu Schneräumen und Splittstreuen erschienen.
Am 03.01.2019 wiederholte sich das Ganze, allerdings diesmal mit Streuen von Splitt und mit abermaligen hirnlosem Ausbringen von Salz.
Abb. 4: Zwei schwungvoll hingeworfene Schaufeln Salz zeigen nach einer Minute bereits Wirkung (Zeitpunkt der Aufnahme: 08:15 Uhr) Abb. 5: Nach 35 Minuten arbeitete das Salz sich soweit vor. Schnee geräumt wurde nicht! (Zeitpunkt der Aufnahme: 08:50 Uhr)
Am 04.01.2019 Vormittag füllte die Firma Pohlus Streugut in einen hierfür vorgesehenen Behälter und erschien mittags noch einmal um exzessiv Salz in einer Menge (!) ohne Schneeräumen zu verteilen, die man gesehen haben muss (hierzu existieren beeindruckende Filmaufnahmen).
Nachdem auch die Benachrichtigung der Sachgebietsleiterin beim Liegenschaftsamt, Frau Franziska R über die andauernden Verstöße der Firma Pohlus gegen die Reinigungs- und Sicherungsverordnung keinerlei Wirkung gezeigt hatte, sondern im Gegenteil am 04.12.2018 von dieser Firma anstatt den Schnee zu räumen wieder nur Salz ausgebracht worden war, versuchte ich die Angelegenheit mit dem Vorgesetzten von Frau R, dem Amtsleiter Herrn Stephan W, telefonisch zu besprechen.
Ich informierte ihn von dem permanenten Ausbringen von großen Mengen Salz durch die Firma Pohlus. Ohne sich für die näheren Umstände zu interessieren, oder diese zu hinterfragen, verteidigte der Amtsleiter Stephan W das Streuen von Salz spontan damit, dass es "von den Umständen her sicher veranlasst worden sei" (?).
Aufgrund dieses für so manche der leitenden Angestellten der Starnberger Stadtverwaltung typischen Verhaltens, erstmal einen Vorhalt spontan abzustreiten und Missstände substanzlos zu verteidigen, schien es mir doch angebracht, die Informationen schriftlich zu wiederholen. Deshalb sandte ich noch am gleichen Tag, den 04.12.2018, eine E-Mail. In ihr bezog ich mich auf das soeben geführte Telefonat und berichtete über die abermals in große Menge ausgebrachten Salz. Darin hielt ich auch seine spontane, das Salzstreuen verteidigende Stellungnahme fest, für die es keinen Grund gäbe und schrieb, dass die Beseitigung des gefallenen Schnees und Streuung von Splitt völlig ausreichend gewesen wäre. Außerdem bot ich ihm Bildmaterial zur Einsichtnahme an.
Ich verwies auf die Reinigungs- und Sicherungsverordnung der Stadt Starnberg vom 19.05.2016, § 10, nach der die "Gehbahnen von Schnee zu räumen und bei Schnee-, Reif- oder Eisglätte mit geeigneten abstumpfenden Stoffen (z. B. Sand, Splitt), nicht jedoch mit Tausalz oder ätzenden Mitteln zu bestreuen oder das Eis zu beseitigen" seien.
Demnach habe die Firma Pohlus, so führte ich aus, fortgesetzt gegen die strafbewehrte Reinigungs- und Sicherungsverordnung verstoßen. Dies sei insofern bemerkenswert, da die Verwaltung der Stadt fortgesetzt nicht willens oder in der Lage ist, in ihren eigenen Liegenschaften ihre eigene Reinigungs- und Sicherungsverordnung durchzusetzen.
Ich erklärte, warum ich mich diesmal an ihn als den Vorgesetzten der Sachgebietsleiterin Frau Franziska R wenden würde: Da meine vorangegangenen beiden Schreiben vom 29.11.2018 an den zuständigen Sachbearbeiter Herrn Frank K und mein Schreiben vom 13.12.2018 an dessen Vorgesetzte Frau Franziska R mit der Mitteilung gleichen Sachverhalts diesen Missstand bis heute nicht abstellen konnte. Abschließend bat ich darum, mir mitzuteilen, welche Konsequenzen er daraus ziehen würde.
Der Amtsleiter Stephan W hielt es nicht für nötig, den Eingang dieser E-Mail zu bestätigen, geschweige denn, darauf zu antworten.
Am 05.01.2019 den ganzen Tag massiver Schneefall. Es wurde um 7 Uhr und um 13 Uhr in gewohnt schlampiger ­Weise Schnee geräumt. Die Gehwege Schulstraße und Hirschanger sahen fast den ganzen Tag so aus, wie die Abbildungen 7 und 10 zeigen. Nicht besser war es um alle anderen Bereiche der Wohnanlage bestellt (siehe Abbildungen 6 bis 11).
Abb. 6: Nicht geräumte Kellertreppe und Gehweg Hirschanger 7 (Zeitpunkt der Aufnahme: 09:21 Uhr) Abb. 7: Nicht geräumter Gehweg vor Hirschanger 7
(Zeitpunkt der Aufnahme: 09:33 Uhr)
Abb. 8: Nicht geräumter Eingang Schulstraße 15
(Zeitpunkt der Aufnahme: 09:25 Uhr)
Abb. 9: Nicht geräumter Eingang Schulstraße 13
(Zeitpunkt der Aufnahme: 09:26 Uhr)
Abb. 10: Nicht geräumter Gehweg mit Treppe zur Schulstraße
(Zeitpunkt der Aufnahme: 09:27 Uhr)
Abb. 11: Nicht geräumter Eingang Hirschanger 9a
(Zeitpunkt der Aufnahme: 12:29 Uhr)
Bemerkenswert ist der Umstand, dass für den Hirschanger 9, der laut Liegenschaftsverwaltung auch zur Wohnanlage Hirschanger/ Schulstraße gehört (hier stehen die Hort-Container), von der Stadt ein zusätzlicher Winterdienst beschäftigt und bezahlt wird, wie oben auf Seite 1 bereits berichtet. Die Eingänge zum Hort waren - im Gegensatz zur restlichen Wohnanlage - auch an diesem Tag ordentlich vom Schnee befreit worden (siehe Abbildungen 12 blauer Pfeil und 13). War der Stadtverwaltung von Anfang an klar, dass der liederliche Winterdienst der Firma Pohlus unzureichend sein wird (siehe roter Pfeil in Abbildung 12 unten? Warum sonst erfolgte der zusätzliche Winterdienst-Auftrag für die Zugänge bei den Hort-Containern an den ordentlich arbeitenden Bauhof? (siehe auch Seite 1, Absatz 2)
Abb. 12: Auch an diesem Tag wieder Extrabehandlung bei den Zugängen zu den Hort-Containern - hier der südliche Eingang
(Zeitpunkt der Aufnahme: 12:29 Uhr)
Abb. 13: Auch der nördliche Eingang tadellos geräumt. Warum bekommen wir Mieter der Wohnanlage für unser Geld nicht gleiche Leistung? (Zeitpunkt der Aufnahme: 12:40 Uhr)
Am 06.01.2019 gleiche Zustände auf den Gehwegen am Hirschanger und der Schulstraße. Dies zeigt ein Videofilm, dem die beiden untenstehenden Aufnahmen entnommen wurden. (siehe Abbildungen 14 und 15).
Abb. 14: Dieses Bild ist einem Videofilm entnommen und zeigt: Seit zwei Tagen nicht geräumter Gehweg vor Hirschanger 7
(Zeitpunkt der Aufnahme: ca. 16 Uhr)
Abb. 15: Auch dieses Bild ist dem Videofilm entnommen und zeigt: Seit zwei Tagen nicht geräumter Gehweg vor Schulstraße 15
(Zeitpunkt der Aufnahme: ca. 16 Uhr)
Am 07.01.2019 gleiche Verhältnisse auf den Gehwegen am Hirschanger und der Schulstraße (siehe Abbildungen 16 und 17 unten). Die Firma Pohlus hatte um 6 Uhr ihr bekanntes "Pro-Forma-Schneeräumen" abgeliefert.
Ein Beispiel dieser Arbeitsweise, die mit "Pro-Forma-Schneeräumen" treffend umschrieben ist: Ein Mitarbeiter fährt mit dem Räumfahrzeug die Gehwege entlang (siehe Reifenspuren in Abbildung 16 unten - mit roten Pfeilen markiert) und schiebt flüchtig den Schnee - soweit er ihn beim einmaligen Durchfahren erfasst - auf die Straße. Dabei streut er im gleichen Arbeitsgang Salz. Ob der Gehweg jetzt vom Schnee befreit ist oder nicht, spielt für ihn dabei offensichtlich keine Rolle!
Abb. 16: Nicht geräumter Gehweg vor Schulstraße 15 mit Reifenspuren des Räumfahrzeugs - rote Pfeile
(Zeitpunkt der Aufnahme: 09:51 Uhr)
Abb. 17: Nicht geräumter Gehweg vor der Einfahrt Hirschanger 9
(Zeitpunkt der Aufnahme: 09:52 Uhr)
Die strafbewehrte Reinigungs- und Sicherungsverordnung der Stadt Starnberg verlangt in § 10 Satz 3: Es ist untersagt, Schnee oder Eis (...) auf eine mindestens tatsächlich dem öffentlichen Verkehr dienende Fläche zu räumen und dort zu lagern.
Gilt diese Vorschrift nicht für die Liegenschaften der Stadt und für die von ihr beauftragten Unternehmen?
Und auch an diesem Tag: Die Eingänge zum Hort waren - im Gegensatz zur restlichen Wohnanlage ordentlich vom Schnee befreit worden (siehe Abbildungen 18 und 19). Wollte man die gefährlichen Zustände, die solch ein miserabler Winterdienst wie der der Firma Pohlus mit sich bringt, nicht auch beim Hort riskieren? War der Stadtverwaltung von Anfang an klar, dass der liederliche Winterdienst der Firma Pohlus unzureichend sein wird? Warum sonst erfolgte der zusätzliche Winterdienst-Auftrag für die Zugänge bei den Hort-Containern an den ordentlich arbeitenden Bauhof? (siehe auch hier)
Abb. 18: Ordentlich geräumter nördlicher Eingang Hirschanger 9, Hort-Container (Zeitpunkt der Aufnahme: 09:53 Uhr) Abb. 19: Ordentlich geräumter südlicher Eingang Hirschanger 9, Hort-Container (Zeitpunkt der Aufnahme: 09:54 Uhr)
Am Abend dieses 07.01.2019 sandte ich eine E-Mail mit 14 Fotos an die Sachgebietsleiterin beim Liegenschaftsamt, Frau Franziska R, die die unverändert unzureichende Arbeit des Winterdienstes der Firma Pohlus um etwa 10 Uhr Vormittag dokumentierten. Darin forderte ich sie auf, die Beschäftigung der Firma Maschinenring Starnberg GmbH mit seiner Subunternehmerfirma Pohlus einzustellen und für einen vernünftigen Ersatz zu sorgen. Die diesbezügliche Korrespondenz der letzten Jahre mit ihrem Amt, so führte ich aus, belege ausreichend die ausnahmslos unzureichende Arbeitsweise dieses Winterdienstes hier in der Wohnanlage. Außerdem verwies ich auf die immer tadellos geräumten beiden Eingänge der Hort-Container, die vom städtischen Betriebshof extra betreut werden. Diese Art des Arbeitens würde ich auch von unserem Winterdienst erwarten. (4 der 14 gesandten Fotos davon siehe Abbildungen 16 bis 19 oben)
Am 08. Januar sandte ich die nächste E-Mail mit 8 Fotos an Frau R, die die unverändert liederliche Arbeit des Winterdienstes der Firma Pohlus um etwa 10:30 Uhr Vormittag zeigten (siehe Abbildungen 20 und 21 unten). Darin wies ich Frau R darauf hin, dass wir Mieter für einen Winterdienst bezahlen, aber seit Jahren keine wertgleiche Gegenleistung dafür erhalten. Neben diesen materiellen Übervorteilungen berge das unterlassene Einschreiten der Liegenschaftsverwaltung gegen diese anhaltenden ärgerlichen Zustände nicht unerhebliche Gefahren für die Gesundheit. Bereits im Januarbericht 2017, den Sie unter http://www.starnberg-backstage.eu/03-Bericht-2017-01.html einsehen könne, sei aufgezeigt, wie sich solch ungeräumten Flächen bei Kälteeinbruch entwickeln. Vergleichbare Zustände sind seit dem Jahr 2012 bis zum heutigen Tag von mir dokumentiert und das Liegenschaftsamt sei davon regelmäßig in Kenntnis gesetzt worden. Frau R wurde gebeten, mir mitzuteilen, welche Konsequenzen Sie daraus ziehen würde.
Abb. 20: Nicht geräumter Gehweg vor Hirschanger 7
(Zeitpunkt der Aufnahme: 10:33 Uhr)
Abb. 21: Nicht geräumter Gehweg vor Schulstraße 15
(Zeitpunkt der Aufnahme: 10:40 Uhr)
Am 09. Januar sandte ich am Nachmittag um 17 Uhr eine E-Mail mit 14 Fotos an Frau R (2 dieser 14 gesandten Fotos siehe Abbildungen 22 und 23 unten). Die Fotoserie entstand kurz nach 10 Uhr am Vormittag. Ich informierte Frau R davon, dass der Winterdienst der Firma Pohlus trotz teils heftigen Schneefall erstmals um etwa 14 Uhr erschienen war. Das bedeutet, dass die hier gezeigten Zustände sich noch erheblich verschlechterten. Ich wies Frau Rott darauf hin, dass ein Foto den Gehweg Schulstraße zeigt. Im unteren Bildbereich sei zum Vergleich zu sehen, dass unser Nachbar seinen Räumpflichten um diese Zeit bereits tadellos nachgekommen war (siehe Abbildung 22 unten beim blauen Pfeil).
Abb. 22: Nicht geräumter Gehweg vor Schulstraße 13 - im Vordergrund der geräumte Gehweg des Nachbarn - siehe blauer Pfeil (Zeitpunkt der Aufnahme: 10:21 Uhr) Abb. 23: Nicht geräumter Gehweg vor Schulstraße 15
(Zeitpunkt der Aufnahme: 10:21 Uhr)
Eine 2. Fotoserie vom 09.01.2019, diesmal mit 8 Fotos, erhielt Frau R noch am gleichen Tag per 2. E-Mail. Die Gehwege Hirschanger und Schulstraße vor unserer Wohnanlage waren nach dem „Pro-Forma-Winterdienst“ („Pro-Forma-Schneeräumen“ = ein bisschen mit der Scheeschaufel rumfuchteln ≠ Schneeräumen) der Firma Pohlus dick mit Schneematsch bedeckt (siehe Abbildungen 24 und 25 unten), der in der Nacht zu frieren drohte. Es war kein Splitt ausgebracht worden. Die Treppe zu den Müllhäuschen wurde wieder einmal ignoriert und war mit einer dicken Schneeschicht bedeckt (siehe Abbildungen 26). Auch bei die Treppe des Wegs zur Schulstraße wurde nur ein bisschen mit der Schneeschaufel rumgefuchtelt (siehe Abbildungen 27 unten).
Abb. 24: Nach (!) dem „Pro-Forma-Schneeräumen“ liegt noch knöchelhoch der Matsch vor Hirschanger 7
(Zeitpunkt der Aufnahme: 15:23 Uhr)
Abb. 25: Nach (!) dem "Pro-Forma-Schneeräumen" liegt noch knöchelhoch der Matsch vor der Schulstraße 15
(Zeitpunkt der Aufnahme: 15:26 Uhr)
Abb. 26: Nach (!) dem "Pro-Forma-Schneeräumen" Treppe zu den Müllhäuschen (Zeitpunkt der Aufnahme: 15:25 Uhr) Abb. 27: Nach (!) dem "Pro-Forma-Schneeräumen" Treppe zum Weg zur Schulstraße (Zeitpunkt der Aufnahme: 15:25 Uhr)
Und auch an diesem Tag wieder:

Bei den Eingängen zum Hort waren im Gegesatz zur restlichen Wohnanlage ordentlich Schnee geräumt und Splitt gestreut worden (siehe linke Abbildung 28).

War der Stadtverwaltung von Anfang an klar, dass der liederliche Winterdienst der Firma Pohlus unzureichend sein wird?

Warum sonst erfolgte der zusätzliche Winterdienst-Auftrag für die Zugänge bei den Hort-Containern an den ordentlich arbeitenden Bauhof?

(siehe auch hier)

Abb. 28: Bei den Hort-Containern wurde wieder ordentlich Schnee geräumt und Splitt gestreut (Zeitpunkt der Aufnahme: 15:28 Uhr)
Die massiven Schneefälle ab dem 10.01.2019 überforderte die Firma Pohlus endgültig. Sie war an diesem Tag bis um 8 Uhr noch nicht zum Schneeräumen erschienen und verstieß damit gegen § 10 die Reinigungs- und Sicherungsverordnung der Stadt Starnberg. Diese schreibt bezüglich der "Sicherung der Gehbahnen im Winter" vor, dass "Sicherungsmaßnahmen an Werktagen von 7 Uhr bis 19 Uhr durchzuführen sind". Demjenigen droht eine "Geldbuße bis zu 500 €, der vorsätzlich oder fahrlässig die obliegende Reinigungspflicht nicht erfüllt oder die Gehbahnen nicht oder nicht rechtzeitig sichert." In der Wohnanlage und den Gehwegen drum herum sah es zu dieser Zeit so aus, wie es die Abbildungen 29 bis 33 unten zeigen. Nur bei den Hort-Containern war um diese Zeit von dem zusätzlich beauftragten Team des Bauhofs wie immer ordentlich Schnee geräumt und Splitt gestreut worden (siehe Abbildung 34 unten).
Abb. 29: Nicht geräumter Gehweg vor Hirschanger 7
(Zeitpunkt der Aufnahme: 08:03 Uhr)
Abb. 30: Nicht geräumter Gehweg vor Schulstraße 15
(Zeitpunkt der Aufnahme: 08:03 Uhr)
Abb. 31: Nicht geräumte Treppe zu den Schuppen
(Zeitpunkt der Aufnahme: 08:09 Uhr)
Abb. 32: Nicht geräumte Treppe zu den Müllhäuschen
(Zeitpunkt der Aufnahme: 08:10 Uhr)
Abb. 33: Nicht geräumte Treppe zum Weg zur Schulstraße
(Zeitpunkt der Aufnahme: 08:06 Uhr)
Und auch an diesem Tag:

Die Eingänge zum Hort waren - im Gegensatz zur restlichen Wohnanlage ordentlich vom Schnee befreit worden (siehe linke Abbildung 34).

War der Stadtverwaltung von Anfang an klar, dass der liederliche Winterdienst der Firma Pohlus unzureichend sein wird?

Warum sonst erfolgte der zusätzliche Winterdienst-Auftrag für die Zugänge bei den Hort-Containern an den ordentlich arbeitenden Bauhof?

(siehe auch hier)

Abb. 34: Bei den Hort-Containern wurde wieder ordentlich Schnee geräumt und Splitt gestreut (Zeitpunkt der Aufnahme: 08:02 Uhr)
Um 9 Uhr war der "Winterdienst" der Firma Pohlus endlich aufgetaucht und lieferte wieder einmal mit knapp 13 Minuten das gewohnte "Pro-Forma-Schneeräumen" ab. Die Qualität ihrer "Bemühungen" zeigen die gegen 10 Uhr angefertigten Fotos. Der Bericht beschränkt sich diesmal darauf, den Zustand von Treppen in unserer Wohnanlage nach (!) dem "Räumen" durch die Firma Pohlus zu zeigen (siehe Abbildungen 35 bis 40). Die gelben Pfeile zeigen die zentimeter dicken Vereisungen, die dadurch entstehen konnten, weil die Firma Pohlus bereits am Vortag nicht ordentlich geräumt hatte. Darüberhinaus war kein Splitt ausgebracht worden!
Die anderen Bereiche, insbesondere die Gehwege am Hirschanger und an der Schulstraße sahen genauso aus!
Abb. 35: Blankes Eis (gelbe Pfeile) an "Geräumter"Treppe Eingang Schulstraße 15 (Zeitpunkt der Aufnahme: 10:11 Uhr) Abb. 36: "Geräumte"Treppe Eingang Schul-straße 13 (Zeitpunkt der Aufnahme: 10:11 Uhr) Abb. 37: Blankes Eis (gelbe Pfeile) an "Geräumter"Treppe Eingang Hirschanger 9a (Zeitpunkt der Aufnahme: 10:32 Uhr)
Abb. 38: Blankes Eis (gelbe Pfeile) an "Geräumter"Treppe zu den Müllhäuschen (Zeitpunkt der Aufnahme: 10:14 Uhr) Abb. 39: Treppe am Weg zu den Schuppen - bisschen mit der Schneeschaufel rumgefuchtelt
(Zeitpunkt der Aufnahme: 10:11 Uhr)
Abb. 40: Blankes Eis (gelbe Pfeile) an "Geräumter"Kellertreppe Hirschanger 7 (Zeitpunkt der Aufnahme: 10:34 Uhr)
Die Sachgebietsleiterin beim Liegenschaftsamt, Frau Franziska R, wurde an diesem Tag erstmals am Vormittag um 10 Uhr und noch einmal um 12 Uhr mit je einer E-Mail mit zahlreichen Fotos der Lage von den Zuständen unterrichtet und abermals gefragt, welche Konsequenzen sie aus der unverändert katastrophalen Lage beim Winterdienst zu ziehen gedenkt. Auf die beiden Benachrichtigungen wurde von ihr auch diesmal weder geantwortet, noch wurde in einer Weise gehandelt, die die Lage auch nur geringfügig verbessert hätte. Frau R ließ es schleifen wie gewohnt!
Am 11.01.2019 hatte sich der am Vortag liegengelassene Schnee mit dem sich darunter befindlichen Eis tagsüber zu einem Gemisch aus Matsch und Eis vermischt und war bei aufkommenden Frost bereits an diesem Nachmittag des Vortages zu Zentimeter dicken blanken Eis gefroren. Das kümmerte weder die informierte Verwaltung noch den "Winterdienst". Jetzt waren große Teile der Wohnanlage mit ihren Treppen in einem Ausmaß Eis überzogen, die ohne die Vorlage der nachfolgenden Fotos nicht glaubhaft beschrieben werden könnte.
Die Firma Pohlus war um 6 Uhr mit 2 Mann trotz der desolaten und gefährlichen Lage für nur knapp 10 Minuten (?!) zum "Pro-Forma-Schneeräumen" erschienen ("Pro-Forma-Schneeräumen" = ein bisschen mit der Scheeschaufel rumfuchteln ist kein Schneeräumen). Split wurde an keiner Stelle ausgebracht (weder bei den mit Zentimeter dickem spiegelglatten Eis überzogenen Treppen, noch auf den großflächigen Vereisungen der Wege). Wie es nach (?!) diesem "Schneeräumen" aussah und wie die Wohnanlage den ganzen Tag sich selbst überlassen worden war, zeigen die Abbildungen 41 bis 46 unten.
Abb. 41: Blankes dickes Eis (gelbe Pfeile) an der Treppe zum Eingang Schulstraße 15
(Zeitpunkt der Aufnahme: 10:03 Uhr)
Abb. 42: Blankes dickes Eis (gelbe Pfeile) an der Treppe zum Eingang Schulstraße 13
(Zeitpunkt der Aufnahme: 10:05 Uhr)
Abb. 43: Blankes dickes Eis (gelbe Pfeile) an der Treppe zum Eingang Hirschanger 9a
(Zeitpunkt der Aufnahme: 10:14 Uhr)
Abb. 44: Blankes dickes Eis (gelbe Pfeile) an der Treppe zu den Müllhäuschen
(Zeitpunkt der Aufnahme: 10:06 Uhr)
Abb. 45: Treppe weg zu den Schuppen - auch hier unter dem Schnee blankes dickes Eis - gelbe Pfeile
(Zeitpunkt der Aufnahme: 10:15 Uhr)
Abb. 46: Blankes dickes Eis (gelbe Pfeile) an der Kellertreppe Hirschanger 7
(Zeitpunkt der Aufnahme: 10:34 Uhr)
Eine ältere Dame aus der Nachbarschaft war gestürzt und hatte sich verletzt. Mieter griffen zur Selbsthilfe und entfernten mit Hammer und Meissel das Eis von den Treppen und streuten Splitt.
Die verantwortliche Sachgebietsleiterin beim Liegenschaftsamt, Frau Franziska R, wurde am 11.01.2019 mittags per E-Mail und den Fotos der vereisten Treppen, die wohlgemerkt NACH (!) dem "Pro-Forma-Schneeräumen" der Firma Pohlus angefertigt worden waren, unterrichtet. Auch von dem Unfall , bei dem sich eine ältere Dame verletzt hatte, wurde Frau R informiert. Sie reagierte auch diesmal nicht. Erst im Februar nach mehrmaligem Nachfragen wird sie die fehlende Reaktion in einer E-Mail so erklären: "Bei einem derartig schneereichen Winter haben die dringenden Fälle Priorität, in denen die Gefährdung von Personen oder Sachen zu befürchten wäre". Spricht Spott aus diesen Worten oder treffen wir hier auf Realsatire?
Auf den Abbildungen 47 und 48 ist die Arbeitsweise der Firma Pohlus abermals recht gut zu sehen: Ein Mitarbeiter fährt mit dem Räumfahrzeug die Gehwege entlang, schiebt den Schnee - soweit er ihn beim einmaligen Durchfahren erfasst - auf die Straße und streut im gleichen Arbeitsgang Salz. Dabei sieht sich der Mitarbeiter offensichtlich nicht einmal nach seinem Arbeitsergebnis um. Die Aufnahmen entstanden NACH (!) dem "Pro-Forma-Schneeräumen".
Abb. 47: Nicht geräumter Gehweg vor Hirschanger 7
(Zeitpunkt der Aufnahme: 08:03 Uhr)
Abb. 48: Nicht geräumter Gehweg vor Schulstraße 15
(Zeitpunkt der Aufnahme: 08:03 Uhr)
Und noch einmal: Die strafbewehrte Reinigungs- und Sicherungsverordnung der Stadt Starnberg verlangt in § 10 Satz 3:
"Es ist untersagt, Schnee oder Eis (...) auf eine mindestens tatsächlich dem öffentlichen Verkehr dienende Fläche zu räumen und dort zu lagern".
Gilt diese Vorschrift nicht für die Liegenschaften der Stadt und für die von ihr beauftragten Unternehmen Maschinenring Starnberg GmbH und seiner Subunternehmerfirma Andreas Pohlus Haumeisterservice?
Und auch an diesem Tag wieder: <

Bei den Eingängen zum Hort waren im Gegesatz zur restlichen Wohnanlage ordentlich Schnee geräumt und Splitt gestreut worden (siehe linke Abbildung 49).

War der Stadtverwaltung von Anfang an klar, dass der liederliche Winterdienst der Firma Pohlus unzureichend sein wird?

Warum sonst erfolgte der zusätzliche Winterdienst-Auftrag für die Zugänge bei den Hort-Containern an den ordentlich arbeitenden Bauhof?

(siehe auch hier)

Abb. 49: Bei den Hort-Containern wurde wieder ordentlich Schnee geräumt und Splitt gestreut (Zeitpunkt der Aufnahme: 08:02 Uhr)
Am 11.01.2019 um kurz vor 15 Uhr - Chowanetz befand sich gerade bei Aufnahmen am Hirschanger Ecke Schulstraße - kam ein weißer Lieferwagen mit der Aufschrift der Firma Pohlus und ein Planier-Lader mit der Aufschrift Bichler. Die Firma Pohlus war mit schwerem Gerät angerückt, um vor den Parkplätzen im Hof die schlimmsten Versäumnisse der letzten Tage zu korrigieren.

Chowanetz hatte gerade ein Video in Richtung Hirschanger aufwärts gedreht, wo die Fahrzeuge zum Stehen gekommen waren. Da brüllte ein Mann, der aus dem Wagen der Firma Pohlus ausgestiegen war: "Wenn Du nicht zum Fotografieren aufhörst, bring ich dich um". Von dieser Bedrohung verständigte Chowanetz am nächsten Tag Frau R. Bis heute reagierte die Dame hierzu nicht.

Reagiert hat dagegen der informierte Stadtrat Dr. Klaus Huber, der, um Hilfe gebeten, in einem Antwortschreiben an Chowanetz Verständnis für die Morddrohung zeigte. Chowanetz hätte, so Huber sinngemäß, anstatt zu dokumentieren besser selber Schnee räumen sollen.

Abb. 50: Dieser Mann von der Firma Pohlus brüllte quer über die Straße: "Wenn Du nicht zum Fotografieren aufhörst, bring ich dich um"(Zeitpunkt der Video-Aufnahme: 14:57 Uhr)

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Bei den Arbeiten am Nachmittag mit schwerem Gerät fanden die Gehwege am Hirschanger und der Schulstraße keine Beachtung. Dies belegen die Abbildungen vom nächsten Vormittag (siehe Abbildungen 51 und 52 unten). Auch hiervon wurde Frau R am 12.01.2019 mittags per E-Mail und den Fotos der noch immer ungeräumten Gehwege unterrichtet.
Am 12.01.2019 war die Firma Pohlus um 7 Uhr mit 2 Mann zum "Pro-Forma-Schneeräumen" erschienen. Wie sie ihrer Arbeit nachkam, zeigen die untenstehenden Aufnahmen (siehe untenstehende Abbildungen 53 bis 56)
Abb. 51: Nicht geräumter Gehweg vor Schulstraße 13
(Zeitpunkt der Aufnahme: 10:15 Uhr)
Abb. 52: Nicht geräumter Gehweg vor Hirschanger 7
(Zeitpunkt der Aufnahme: 10:18 Uhr)
Abb. 53: Immer noch vereister (siehe gelbe Pfeile) Eingang Schulstraße 15 NACH (!) dem "Pro-Forma-Schneeräumen"
(Zeitpunkt der Aufnahme: 10:13 Uhr)
Abb. 54: Immer noch vereister (siehe gelbe Pfeile) Eingang Schulstraße 13 NACH (!) dem "Pro-Forma-Schneeräumen"
(Zeitpunkt der Aufnahme: 10:14 Uhr)
Abb. 55: Treppe zum Weg zur Schulstraße NACH (!) dem "Pro-Forma-Schneeräumen" (Zeitpunkt der Aufnahme: 10:15 Uhr) Abb. 56: Treppe zu den Schuppen NACH (!) dem "Pro-Forma-Schneeräumen" (Zeitpunkt der Aufnahme: 10:15 Uhr)
Am 13.01.2019 das gleiche Bild. Die Firma Pohlus fuhr wie gewohnt einmalig mit dem Räumfahrzeug die Gehwege am Hirschanger und an der Schulstraße entlang, schob den Schnee grob auf die Straße. Das Ergebnis lässt sich bei den Abbildungen 57 und 58 betrachten.
Abb. 57: Nicht geräumter Gehweg Ecke Schulstraße Hirschanger NACH (!) dem 2."Pro-Forma-Schneeräumen"
(Zeitpunkt der Aufnahme: 10:21 Uhr)
Abb. 58: Nicht geräumter Gehweg Hirschanger NACH (!) dem "Pro-Forma-Schneeräumen"
(Zeitpunkt der Aufnahme: 10:22 Uhr)
Am 15.01.2019 kein Schneeräumen sondern wieder 7-minütiger massiver Einsatz von Streusalz und Stellenweise etwas Splitt.
Am 25.01.2019 (4-minütiges „Pro-Forma-Schneeräumen), 26.01.2019 (8-minütiges „Pro-Forma-Schneeräumen) und 29.01.2019 (8-minütiges „Pro-Forma-Schneeräumen) hatte es jeweils nur mäßig geschneit.
An den sechzehn Tagen, an denen sich die Firma Pohlus im Januar 2019 in der Wohnanlage sehen ließ, war sie insgesamt knappe 4 Stunden anwesend.
Am 03.02.2019 hatte es stark geschneit. Es erfolgte um 7:30 und um kurz vor 15 Uhr jeweils knapp 10 minütiges "Pro-Forma-Schneeräumen" Das Ergebnis lässt sich auf den Abbildungen 59 bis 64 jeweils DANACH (!) wieder einmal betrachten.
Abb. 59: Nicht geräumter Gehweg Schulstraße NACH (!) dem 1. "Pro-Forma-Schneeräumen" (Zeitpunkt der Aufnahme: 10:21 Uhr) Abb. 60: Nicht geräumter Gehweg im Hof NACH (!) dem 1. "Pro-Forma-Schneeräumen" (Zeitpunkt der Aufnahme: 10:18 Uhr)
Abb. 61: Nicht geräumter Eingang Schulstraße 13 NACH (!) dem 1. "Pro-Forma-Schneeräumen" (Zeitpunkt der Aufnahme: 10:18 Uhr) Abb. 62: Nicht geräumter Gehweg zu den Schuppen NACH (!) dem 2." Pro-Forma-Schneeräumen" (Zeitpunkt der Aufnahme: 15:06 Uhr)
Abb. 63: Nicht geräumter Gehweg Hischanger NACH (!) dem 2. "Pro-Forma-Schneeräumen" (Zeitpunkt der Aufnahme: 15:05 Uhr) Abb. 64: Nicht geräumter Gehweg zu den Schuppen NACH (!) dem 2."Pro-Forma-Schneeräumen" (Zeitpunkt der Aufnahme: 15:06 Uhr)
Der nicht geräumte Schnee blieb liegen und verdichtete sich zu Eis, wie wir am nächsten Tag, den 04.02.2019, schon wieder erleben mussten. Auch diesmal wurde die ganze Zeit kaum Splitt gestreut, wie in den untenstehenden Abbildungen 65 bis 70 zu sehen ist.
Abb. 65: Vereiste Treppe (gelbe Pfeile) Eingang Schulstraße 13 - kaum Splitt gestreut (Zeitpunkt der Aufnahme: 10:54Uhr) Abb. 66: Vereister Weg (gelbe Pfeile) vor der Treppe zu den Müllhäuschen - kaum Splitt gestreut (Zeitpunkt der Aufnahme: 10:54 Uhr)
Abb. 67: Vereister Weg (gelbe Pfeile) im Hof - kaum Splitt gestreut
(Zeitpunkt der Aufnahme: 11:08 Uhr)
Abb. 68: Vereister Weg (gelbe Pfeile) zur Kellertreppe Hirschanger 7 - kein Splitt gestreut (Zeitpunkt der Aufnahme: 11:08 Uhr)
Abb. 69: Nicht geräumter Gehweg vor Schulstraße 13 mit blankem Eis (gelbe Pfeile) ohne Splitt - im Vordergrund der geräumte Gehweg des Nachbarn - blauer Pfeil (Zeitpunkt der Aufnahme: 11:00 Uhr) Abb. 70: Vereister (gelbe Pfeile) nicht geräumter Gehweg vor Hirschanger 7
(Zeitpunkt der Aufnahme: 10:22 Uhr)
Die Sachgebietsleiterin beim Liegenschaftsamt, Frau Franziska R, wurde am 04.02.2019 mittags per E-Mail und 20 Fotos von den Zuständen der total vereisten Wege und Treppen ohne jeden Splitt unterrichtet. Ich warf ihr vor, nichts (!) ­unternommen zu haben, was zu einer spürbaren Verbesserung des Winterdienstes geführt hätte. Ihr Unvermögen, dafür zu sorgen, dass wir Mieter für den von uns bezahlten Winterdienst eine wertgleiche Gegenleistung erhalten, ist schwer nachzuvollziehen. Auch der ­Vorgesetzte von Frau R, der Amtsleiter Herrn Stephan W, erhielt eine Abschrift mit Zustellungsnachweis.
All dies beeindruckte weder die Verwaltung, noch die Firma Maschinenring Starnberg GmbH mit ihrer Subunternehmerfirma Pohlus, wie die untenstehenden Aufnahmen vom nächsten Tag, den 05.02.2019, belegen. Nach wie vor lebten Mieter und Anwohner mit vereisten Gehwegen ohne Splitt, was auf mich nach all den zahlreichen detaillierten Berichten wie Hohn wirkte.
Zwar war die Firma Pohlus um kurz vor halb acht für knappe vier Minuten (!?) erschienen. Sie hat jedoch nur Splitt beim Eingangsbereich Schulstraße 13 (warum nur wieder hier, ist nach wie vor ein ungelöstes Rätsel) ausgebracht und ein paar Schaufeln in Richtung Einfahrt geworfen. Außer diesen paar Handgriffen hat sich die Firma Pohlus an diesem Tag mal wieder um nichts gekümmert. Die Gehwege und Treppen in unsere Wohnanlage waren die ganze Zeit in dem gefährlichen glatten Zustand wie auch die Gehwege um das Anwesen. Dies zeigen die Abbildungen 71 bis 76 ohne jeden Zweifel.
Abb. 71: Nicht geräumter Gehweg vor Schulstraße 13 mit blankem Eis (gelbe Pfeile) vereinzelt Splitt - im Vordergrund der geräumte und eisfreie Gehweg des Nachbarn - blauer Pfeil
(Zeitpunkt der Aufnahme: 10:54 Uhr)
Abb. 72: Nicht geräumter Gehweg vor der Einfahrt Hirschanger 9 mit blankem Eis (gelbe Pfeile) ohne Split
(Zeitpunkt der Aufnahme: 10:56 Uhr)
Abb. 73: Nicht geräumter Gehweg bei der Einfahrt Hirschanger 9 mit blankem Eis (gelbe Pfeile) ohne Splitt
(Zeitpunkt der Aufnahme: 10:56 Uhr)
Abb. 74: Nicht geräumter Gehweg vor dem Eingang Hirschanger 9a mit blankem Eis (gelbe Pfeile) kaum Splitt
(Zeitpunkt der Aufnahme: 10:57 Uhr)
Abb. 75: Nicht geräumte Treppe mit blankem Eis (gelbe Pfeile) ohne Splitt beim Weg zu den Schuppen
(Zeitpunkt der Aufnahme: 16:53 Uhr)
Abb. 76: Nicht geräumte Treppe mit blankem Eis (gelbe Pfeile) kaum Splitt beim Weg zu den Müllhäuschen
(Zeitpunkt der Aufnahme: 16:50 Uhr)
Am Abends des 05.02.2019 hatte Chowanetz abermals Frau R einen bebilderten Bericht des „Winterdienstes“ der Firma Pohlus von diesem Tag gesandt. Sieben Fotos zeigten den Zustand der Wohnanlage mit seinen vereisten Gehwegen und Treppen am Vormittag und elf die nahezu unveränderte Situation am späten Nachmittag (siehe einen Teil der zugesandten Fotos in den obigen Abbildungen den Ziffern 71 bis 76).
Obwohl die Verwaltung fortlaufend schriftlich und mit Zustellungsnachweis von den gefährlichen Zuständen unterrichtet worden war, hatten sich die Zustände auch am dritten, vierten und fünften Tag nicht gebessert.
Abb. 77: Nicht geräumte Treppe mit blankem Eis (gelbe Pfeile) ohne Splitt am Eingang Hirschanger 9a
(Zeitpunkt der Aufnahme: 09:46 Uhr)
Abb. 78: Nicht geräumter Gehweg mit blankem Eis (gelbe Pfeile) und kaum Splitt zur Schulstraße
(Zeitpunkt der Aufnahme: 09:51 Uhr)
Abb. 79: Nicht geräumter Gehweg vor Schulstraße 13 mit blankem Eis ohne Splitt - im oberen Bildbereich der geräumte Gehweg des Nachbarn
(Zeitpunkt der Aufnahme: 16:27 Uhr)
Abb. 80: Nicht geräumter Gehweg vor Hirschanger 9 mit blankem Eis (gelbe Pfeile) ohne Splitt - im oberen Bildbereich der geräumte Gehweg des Nachbarn - blaue Pfeile
(Zeitpunkt der Aufnahme: 16:29 Uhr)
Am 06.02.2019 abends wurde Frau R ein aktueller bebilderter Bericht des „Winterdienstes“ (?) der Firma Pohlus vom 05.02.2019 zugesandt (siehe Abbildungen 71 bis 76). Darin beklagte Chowanetz die Dreistigkeit, mit der die Firma Pohlus ihre vertraglichen Pflichten des Winterdienstes trotz der zahlreichen substanziierten Reklamationen anhaltend verletzen würde. Ich fragte, ob dies in der Zwischenzeit deutlich geworden sei? Diese andauernden Vertragsbrüche seien nur möglich, so fuhr ich fort, da die Stadtverwaltung dies durchgehen lassen würde, anstatt die Interessen von uns Mietern an einer sicher begehbaren Wohnanlage gegenüber dieser „Firma“ zu vertreten. In Anbetracht der vorliegenden Dokumentation stellte Chowanetz die vorwurfsvolle Frage, warum sie sich (Frau R) zu solch einer Kumpanei mit dieser Firma einlassen würde, die in Anbetracht des vorliegenden Gefahrenpotentials wohl die Grenze zum Strafrecht berühren würde.
Abb. 81: Nicht geräumter Gehweg vor Schulstraße 13 mit blankem Eis (gelbe Pfeile) ohne Splitt seit 03.02.2019. Vorne der geräumte Gehweg des Nachbarn - blauer Pfeil
(Zeitpunkt der Aufnahme: 16:27 Uhr)
Abb. 82: Nicht geräumter Gehweg Ecke Schulstraße Hirschanger mit blankem Eis (gelbe Pfeile) seit 03.02.2019
(Zeitpunkt der Aufnahme: 16:28 Uhr)
Am Nachmittag des 07.02.2019 antwortete die Sachgebietsleiterin beim Liegenschaftsamt, Frau Franziska R, erstmals. Die wichtigsten Punkte seien hier wiedergegeben:
1. Vielen Dank für Ihre Schreiben vom 04.01.2019, 07.01.2019, 08.01.2019, 09.01.2019, 10.01.2019, 11.01.2019, 12.01.2019, 04.02.2019, 05.02.2019 und 06.02.2019.
2. Bitte entschuldigen Sie die fehlende Rückmeldung, jedoch können Sie sich vorstellen, dass bei einem derartig schneereichen Winter die dringenden Fälle, in denen die Gefährdung von Personen oder Sachen zu befürchten wäre, Priorität haben.
3. In Ihren Schreiben bemängeln Sie die Qualität der Leistungen zum Winterdienst in der städtischen Liegenschaft Hirschanger 7. Zum einen wegen des nach Ihrer Ansicht ungenügenden Freiräumens von Schnee, zum anderen wegen des Einsatzes von Streusalz, das in der städtischen Satzung nicht vorgesehen ist.
4. Wie sie wissen wurden diese Leistungen öffentlich ausgeschrieben und an den wirtschaftlichsten Bieter vergeben. Die Qualität der Dienstleister in diesem Bereich ist sehr unterschiedlich. Sie können sicher sein, dass im Falle nachlassender Qualität seitens der Verwaltung deutliche Aufforderungen an die Auftragnehmer erfolgen. Jedoch ist der Handlungsspielraum begrenzt. Bei unzumutbarer und dauerhafter Schlechtleistung bliebe die Kündigung und die Ersatzvornahme, jedoch ist auch das keine Lösung, da die Leistungen erneut ausgeschrieben werden, und in der Zwischenzeit eine Leistungslücke vorliegt. Eine Kürzung der Zahlung führt meist zum gleichen Ergebnis, sodass der aktuelle Umgang mit diesem Thema im Sinne der Leistungserbringung noch am zielführendsten ist.
In vorliegendem Fall wird die Leistung zwar mit Mängeln, jedoch in einem Maß erbracht, die eine Kündigung nicht rechtfertigen würde.
5. Wir möchten Sie um Ihr Verständnis bitte und versichern Ihnen, dass wir mit der derzeitigen Dienstleistung auch nicht einverstanden sind.
Zu Ziffer 4:
Im vorliegendem Fall ist eine Kündigung der Firma Maschinenring Starnberg GmbH mit ihrer Subunternehmerfirma Pohlus nicht nur gerechtfertigt, sondern durch die nachgewiesenen zahlreichen dreisten Vertragsbrüche und dem ansonsten gezeigten Verhalten seit langem überfällig. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die in diesem Bericht vorgelegten Beweise nur einen Teil der groben Vertragsbrüche beim Winterdienst zeigen und sich diese mit der vorliegenden umfassenden Dokumentation um ein gutes Stück erweitern ließen.
Für jeden objektiven Betrachter der vorliegenden Begebenheiten zeigt sich hier einmal mehr das beschönigende Verhalten der Stadtverwaltung gegenüber aufgezeigten Missständen, das selbst bei der vorliegenden Beweisdichte versucht wird, fortzusetzen. Jetzt wird wohl vorstellbar, wie diese Verwaltung jahrelang mit Beschwerden der unterprivilegierten Menschen dieser Wohnanlage umging, die technisch gar nicht in der Lage sind, Beweise in der vorliegenden Form zusammenzutragen und geordnet vorzulegen!
Soweit zur Stellungnahme von Frau Franziska R, Sachgebietsleiterin des Liegenschaftsamtes Starnberg.
Noch am 07.02.2019 abends wurde Frau R ein bebilderter Bericht mit 19 Fotos zugesandt, die das nach wie vor unbehandelte blanke Eis auf den Wegen und Treppen hier in der Wohnanlage zeigten (siehe Abbildungen 81 und 82).
Die Firma Pohlus war letztmals am Vortag für nicht einmal 3 Minuten in der Wohnanlage erschienen und hatte vor dem Eingangsbereich Schulstraße 13 ein paar Schaufeln Splitt gestreut und war sogleich wieder weggefahren, ohne den anhaltenden Vereisungen in und um der Wohnanlage auch nur eines Blickes zu würdigen. Diese Zustände wurden sich selbst überlassen, bis die zunehmende Tageswärme die vereisten Flächen langsam schmolz.
Im Februar verbrachte die Firma Pohlus in der Wohnanlage eine knappe dreiviertel Stunde (genau 41 Minuten).
Im März hatte es nur am Vormittag des 11. einmal kurz aber heftig geschneit. Der Schnee schmolz großteils in der Tageswärme. Die Firma Pohlus war mit einem Mann um 12:30 Uhr erschienen hatte wieder nur vor der Schulstraße 13 für knapp 6 Minuten die Reste geräumt. Diese Sonderbehandlung für dieses Haus fand bereits die letzten Male statt. Der Grund für diesen 2. ungleichen Winterdienst (neben dem bereits mehrmals thematisierten bei den Hort-Containern in Schulstraße 9) liegt noch im Verborgenen.
Am 03.04.2019 wurde der Splitt von zwei Mann in jeweils knapp 19 Minuten zusammengekehrt.
Zusammenfassung:
Nachdem die Stadt endlich der überteuerten und liederlich arbeitenden Firma Haus + Gartenservice Jesse gekündigt hatte, und Verbesserungen durch die Beauftragung des Bauhofs für die "sommerlichen" Hausmeisterarbeiten bereitstellte, suchte sie als Nachfolgerin für den Winterdienst in dieser Wohnanlage ausgerechnet die Firma Pohlus aus. Mit ihren zahlreichen Vertragsbrüchen macht diese Firma bereits im zweiten Winter dort weiter, wo die Firma Jesse aufgehört hat.
Der Umstand, dass für die beiden Eingänge der Hort-Container (im Winterdienst-Vertrag mit dem Maschinenring/ Pohlus enthalten) bereits im Vorfeld ein zusätzlicher Winterdienst beim ordentlich arbeitenden Bauhof organisiert und bezahlt wurde, wirft doch Fragen auf. Deutet diese Ungleichbehandlung gar darauf hin, dass der Stadtverwaltung bei dem Arrangement mit den beiden Firmen Maschinenering/ Pohlus klar war, dass diese Art von "Winterdienst" dem Hort nicht zuzumuten ist? Aber warum tut die Stadtverwaltung uns ohnehin unterprivilegierten Mietern so etwas wiederum an?
Seit Jahren erfolgen nachgewiesenermaßen wieder und wieder überhöhte Abrechnungen für größtenteils nicht erbrachte Arbeiten und schädigen uns Mieter fortgesetzt und wissentlich nicht nur materiell.
Starnberg, den 15.04.2019
PS In der Anlage befinden sich drei Seiten mit einer Übersicht der geleisteten Arbeiten der Firma Maschinenring Starnberg GmbH und seiner Subunternehmerfirma Pohlus hier in der Anlage während der beiden Winter 2017-18 und 2018-19. Diese Übersicht wurde auch den beiden Firmen mit der Bitte zugestellt, etwaige nicht erfasste Arbeitszeiten mitzuteilen, damit diese gegebenenfalls Berücksichtigung finden können. Bisher liegen keine Einwändungen gegen die hier aufgelisteten Arbeitszeiten vor.

"Winterdienst" Fa. Pohlus November 2017 bis April 2019
in der Wohnanlage Hirschanger/Schulstraße in Starnberg
Winter 2017/18
November 2017
Pos Datum Tätigkeit/ Beschreibung Hausmeister
Minuten
Anzahl
Hilfskräfte
Hilfskraft
Minuten
Zeit gesamt
Minuten
1 08.11.2017 Splitt-/Salz liefern 3 2 6 9

gesamt 3 6 9
Dezember 2017
Pos Datum Tätigkeit/ Beschreibung Hausmeister
Minuten
Anzahl
Hilfskräfte
Hilfskraft
Minuten
Zeit gesamt
Minuten
1 01.12.2017 Salz streuen 4 1 4 8
2 04.12.2017 Schnee räumen 11 1 11 22
3 09.12.2017 Salz streuen 2 1 2 4
4 09.12.2017 Schnee räumen 6 1 6 12
5 14.12.2017 Salz streuen 4 1 4 8
6 15.12.2017 Schnee räumen 11 1 11 22
7 15.12.2017 Schnee räumen 7 1 7 14
8 17.12.2017 Schnee räumen 11 1 11 22
9 28.12.2017 Schnee räumen 4 4
10 28.12.2017 Schnee räumen 6 1 6 12
11 29.12.2017 Schnee räumen 3 3

gesamt 58 95 189
Januar 2018
Pos Datum Tätigkeit/ Beschreibung Hausmeister
Minuten
Anzahl
Hilfskräfte
Hilfskraft
Minuten
Zeit gesamt
Minuten
1 17.01.2018 Schnee räumen 6 1 6 12
2 20.01.2018 Salz streuen 3 1 3 6
3 21.01.2018 Schnee räumen 10 1 10 20
4 22.01.2018 Schnee räumen 14 1 14 28
5 22.01.2018 Schnee räumen 12 1 12 24

gesamt 45 45 90

Anlage des Schreibens von Andreas Chowanetz
vom 15.04.2019
Februar 2018
Pos Datum Tätigkeit/ Beschreibung Hausmeister
Minuten
Anzahl
Hilfskräfte
Hilfskraft
Minuten
Zeit gesamt
Minuten
1 08.02.2018 Schnee räumen 19 2 38 47
2 08.02.2018 Schnee räumen 4 1 4 8
3 12.02.2018 Salz streuen 3 1 3 6
4 17.02.2018 Schnee räumen 8 1 8 16
5 18.02.2018 Schnee räumen 17 1 17 34
6 21.02.2018 Salz streuen 5 5
7 27.02.2018 Schnee räumen 10 1 10 20
8 27.02.2018 Salz und Splitt streuen 3 1 3 6

gesamt 69 83 142
März 2018
Pos Datum Tätigkeit/ Beschreibung Hausmeister
Minuten
Anzahl
Hilfskräfte
Hilfskraft
Minuten
Zeit gesamt
Minuten
1 03.03.2018 Kontrolle 2 2
2 18.03.2018 Schnee räumen 8 1 8 16
3 20.03.2018 Schnee räumen - Salz und Splitt 16 11 6 32
4 21.03.2018 Schnee räumen 9 1 9 18
5 23.03.2018 Kontrolle 3 1 3 6

gesamt 38 36 74
April 2018
Pos Datum Tätigkeit/ Beschreibung Hausmeister
Minuten
Anzahl
Hilfskräfte
Hilfskraft
Minuten
Zeit gesamt
Minuten

gesamt 0 0 0
Winter 2018/19
November 2018
Pos Datum Tätigkeit/ Beschreibung Hausmeister
Minuten
Anzahl
Hilfskräfte
Hilfskraft
Minuten
Zeit gesamt
Minuten
1 19.11.2018 Salz und Splitt streuen 7 1 7 14
2 27.11.2018 Salz streuen 7 1 7 14

gesamt 14 14 28
Dezember 2018
Pos Datum Tätigkeit/ Beschreibung Hausmeister
Minuten
Anzahl
Hilfskräfte
Hilfskraft
Minuten
Zeit gesamt
Minuten
1 12.12.2018 Salz streuen 4 2 8 12
2 12.12.2018 Durchfahrt 1 1
3 16.12.2018 Schnee räumen 10 1 10 20
4 16.12.2018 Splitt streuen 2 1 2 4
5 17.12.2018 Durchfahrt 1 1
6 19.12.2018 Durchfahrt 1 1

gesamt 19 20 39

Anlage des Schreibens von Andreas Chowanetz
vom 15.04.2019
Januar 2019
Pos Datum Tätigkeit/ Beschreibung Hausmeister
Minuten
Anzahl
Hilfskräfte
Hilfskraft
Minuten
Zeit gesamt
Minuten
1 02.01.2019 Schnee räumen 8 1 8 16
2 02.01.2019 Schnee räumen 3 3
3 03.01.2019 Salz und Splitt streuen 6 1 6 12
4 04.01.2019 Salz liefern 7 1 7 14
5 04.01.2019 Salz streuen 4 1 4 8
6 05.01.2019 Schnee räumen 11 1 11 22
7 05.01.2019 Schnee räumen 18 1 18 36
8 06.01.2019 Schnee räumen 14 1 14 28
9 06.01.2019 Schnee räumen 17 1 17 34
10 07.01.2019 Schnee räumen 7 1 7 14
11 08.01.2019 Schnee räumen 8 1 8 16
12 09.01.2019 Schnee räumen 10 1 10 20
13 10.01.2019 Schnee räumen 13 1 13 26
14 11.01.2019 Schnee räumen 10 1 10 20
15 11.01.2019 Schnee räumen mit Gerät 35 1 35 70
16 12.01.2019 Schnee räumen 21 1 21 42
17 13.01.2019 Schnee räumen 11 1 11 22
18 15.01.2019 Salz und Splitt streuen 7 7
19 25.01.2019 Schnee räumen 4 1 4 8
20 26.01.2019 Schnee räumen 9 1 9 18
21 29.01.2019 Schnee räumen 9 1 9 18

gesamt 232 222 454
Februar 2019
Pos Datum Tätigkeit/ Beschreibung Hausmeister
Minuten
Anzahl
Hilfskräfte
Hilfskraft
Minuten
Zeit gesamt
Minuten
1 03.02.2019 Schnee räumen 9 1 9 18
2 03.02.2019 Schnee räumen 9 1 9 18
3 04.02.2019 Schnee räumen 13 1 13 26
4 05.02.2019 Splitt streuen 4 1 4 8
5 06.02.2019 Splitt streuen 3 1 3 6
6 12.02.2019 Kontrolle 3 1 3 6

gesamt 41 41 82
März 2019
Pos Datum Tätigkeit/ Beschreibung Hausmeister
Minuten
Anzahl
Hilfskräfte
Hilfskraft
Minuten
Zeit gesamt
Minuten
1 11.03.2019 Schnee räumen Schulstraße 13 6 6

gesamt 6 6
April 2019
Pos Datum Tätigkeit/ Beschreibung Hausmeister
Minuten
Anzahl
Hilfskräfte
Hilfskraft
Minuten
Zeit gesamt
Minuten
1 03.04.2019 Splitt kehren 19 1 19 38

gesamt 19 38