Starnberg, den 04.05.2016
Sehr geehrte Frau John,
dies ist die 3. Dienstaufsichtsbeschwerde in gleicher Angelegenheit. Auf die 1. Dienstaufsichtsbeschwerde vom 30.04.2000 und die 2. Dienstaufsichtsbeschwerde vom 17.06.2007 und dem sich jeweils daraus ergebenden Schriftverkehr wird vollumfänglich Bezug genommen.
Mit dieser Beschwerde wende ich mich an Sie als erste Bürgermeisterin und hiermit Dienstaufsichtsführende
über die Beamten, Angestellten und Arbeiter der Stadt.
Es geht u.a. um die nachlässige Pflege des städtischen Anwesens Schulstraße 13 mit 15, sowie Hirschanger 7, 9 und 9a, die mangelnde Kontrolle der hierfür zuständigen Dienstleistern, sowie um offensichtliches Fehlen von Sanktionen bei sich wiederholenden Vertragsbrüchen. Da die Stadt Starnberg von uns Mietern monatlich die entsprechenden Auslagen per Nebenkostenumlage zusätzlich zur eigentlichen Mietzahlung erhält, haben wir ein berechtigtes Interesse, für diese Zahlungen eine wertgleiche Gegenleistung zu erhalten. Diese wertgleiche Gegenleistung wird uns Mietern seit Jahren u.a. für die Hausmeisterkosten verweigert, wie zahlreiche sich über Jahre hinziehende mündliche und schriftliche Beschwerden belegen. Die fortgesetzte Duldung dieses Missverhältnisses durch Teile der Verwaltung fügt uns Mietern Vermögensschäden zu.
Nachdem meine seit Jahren immer wieder gleichen Bemühungen um Fairness keine Änderungen herbeiführten, wusste ich mir nicht mehr anders zu helfen, als die hiesigen Zustände in einer bis ins Jahr 2013 zurückreichenden umfangreichen Dokumentation festzuhalten, die ich Ihnen - der gebotenen Kürze halber - hier auszugsweise zugänglich machen werde. Die Bilder sind in diesem Schriftsatz so angelegt, dass sie bis zu einer Vergrößerung von 300 % nicht pixeln. Sehen Sie sich bitte die Bilder auch vergrößert an, um einen realistischen Eindruck von den Zuständen, die hier jahrein jahraus herrschen, zu erlangen.
Meine Zahlungen für den Hausmeister leiste ich seit dem 18.12.2012 ohne Anerkenntnis einer Rechtspflicht und unter dem Vorbehalt der Rückforderung.
Dies tat ich gegenüber der Stadt schriftlich kund.
Den Eingang dieses Schreibens bestätigte mir Herr K (zuständiger Sachbearbeiter im Wohnungsamt).
Seite 2 von 19 des Schreibens von Andreas Chowanetz
vom 04.05.2016
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